Blüte von Rosa moyesii Sorte Marguerite Hilling

Bodenpflege

Denn der Boden ist die Lösung.

Gesunde und abwehrstarke Pflanzen benötigen, neben ausreichend Bodenvolumen, einen aktiven Boden.
Eine "Soilfactory" in der Bodenlebewesen dauernd Stoffe für die Pflanze herstellen. The Soil is the Law.

Wurzelbereich von Sequoia

Boden

Die Grundlage für gesundes Wachstum.

Ein Lebensraum vieler einfacher Organismen die es verstehen Organik (z.B. Laub, Totholz, umgefallenes Reh) wiederzuverwerten. Neben Organik ist Luft und Feuchtigkeit dazu notwendig.
Jungbaum schlecht gepflanzt

Bodenlockerung

Die Initialzündung für guten Boden.

Was wir nicht machen sollten, ist den Boden bei richtiger Feuchte plattfahren, mit Unkrautfolie abdecken und mit Rinde die Folie mulchen. Wie auf diesem Hintergrundbild: Jungbaum-RIP

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Tulpenbaum am Bärenbrunnen in Hamm

Tulpenbaum, Mai 2012, vor den Standortverbesserungs- maßnahmen mit dem Vogt Geo Injector und einem leckeren Materialcocktail.

– kleine Blätter
– hellgrün
– trockene Triebe (Absterbeerscheinungen)

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Tulpenbaum, Anfang Juni 2013, ein Jahr nach den Maßnahmen.

– kleine Blätter
– dunkles Grün
– keine trockenen Triebe
– kaum Zuwachs

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Tulpenbaum, Ende Mai 2014, zwei Jahre nach den Maßnahmen.

– relativ große Blätter
– dunkles Grün
– keine trockenen Triebspitzen
– Trieblänge nimmt zu

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Tulpenbaum, Ende Mai 2015, drei Jahre nach den Maßnahmen.

– vitale Blätter
– keine trockenen Triebspitzen
– er wächst

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Der Standort

Baumscheibe mit stehendem Wasser
Dachplatane_Wurzel

genießt unserer Meinung nach nicht die Aufmerksamkeit, die seiner Bedeutung entspricht. In der ZTV-Baumpflege drehen sich über 12 Seiten um Kronensicherung und 4 Seiten um die Verbesserung des Baumumfeldes. Suboptimal diskutiert. Auch schwer verständlich, wenn man bedenkt, dass der Baum sich bei jeder Verletzung selbst helfen muss und seine Vitalität ein Faktor für seine Zukunftsprognose durch die Kontrollinstanz ist.

Die vorhandene Vegetation kann nicht vor dem schlechten Standort flüchten. Sie würden es sonst wohl tun.

Die möglichen Maßnahmen zur Standortverbesserung sind umfangreich und bedingen verschieden aufwendige Bautätigkeiten, z.B. Neubau, Bodenaustausch und Bodenverbesserung. Das Ziel aller Maßnahmen ist dabei prinzipiell immer gleich, es soll möglichst viel Wurzelraum entstehen.

Der wichtigste Faktor ist dabei die Bodenluft, auch Porenvolumen genannt, das zur Herstellung von Verkehrsflächen mit dyn. Verdichtungsgeräten optimal reduziert wird. Vegetationstechnisch wird genau das Gegenteil zur Pflicht, es muss möglichst viel Porenvolumen erzeugt werden, denn die Wurzel wächst den Weg des geringsten Widerstands und da ist sie ja auch immer richtig. Nur dort gibt es LUFT und wachstumsfreundliche Bedingungen. Erst nachdem der wichtigste Faktor, die LUFT, im anstehenden Boden erhöht wurde, können sich andere Mittel positiv auswirken.

Klettergarten an einer Schule

Was ist Boden

Boden besteht aus einer Mischung von:

  • mineralischen Stoffen (verwitterte Gesteine, Sand, Lehm, usw.)
  • Bodenwasser
  • Bodenluft
  • organischen Substanzen (lebende und abgestorbene)

FAZIT: BODEN LEBT! + DIE MISCHUNG MACHTS!

Je nach Bodenart (auch charakterisierbar durch: kalt/warm, leicht/schwer) sind verschiedene Bodenverbesserungen erfolgreich und Bedingen ein gewisses Know-how.

Eigentlich sind alle Bodenbestandteile wichtig.
Eine besondere Bedeutung haben allerdings die Bodenlebewesen, die durch ihre Aktivität die Leistung des Bodens für unsere Pflanzen und für sauberes Grundwasser definieren.

FAZIT: OHNE LUFT KEIN LEBEN!

Durch die Bodenlockerung mit Luft wird diese Grundlage geschaffen.

1 Liter biologisch aktiver Boden enthält:

  • 2 Regenwürmer
  • 7 Tausendfüßler
  • 14 andere Insekten
  • 150 Milben
  • 200 Springschwänze
  • 50.000 Fadenwürmer
  • 10.000.000 Einzeller
  • 1.000.000.000 Algen
  • 4.000.000.000 Pilze
  • 6.000.000.000 Bakterien

FAZIT: EINE STARKE TRUPPE!

Aus diesem Grund injizieren wir nicht nur Luft, sondern auch Nahrung und Kollegen (Mykorrhiza) für Milliarden von Lebewesen.

Immerhin speichert diese Truppe die Nährstoffe für unsere Pflanzen erst ab und macht sie pflanzenverfügbar.

Diese gärtnerischen Grundlagen dürfen wir nicht vergessen!

Mit Dank an die Quelle aid, „Bodenpflege, Düngung, Kompostierung“, Information für Gartenfreunde.

Bodenerkundung aus vegetationstechnischer Sicht

Zur besseren Diagnose von Wachstumsproblemen und zur Vorbereitung der Standortverbesserungsmaßnahmen führen wir einfache Aufschlussverfahren durch. Dazu gehört der Sondierbohrer, schürfende Maßnahmen oder die leichte Rammsonde.

Der Pürckhauer ist dabei ein wichtiges Gerät, das wir bei weichen bis halbfesten bindigen Böden bzw. starkbindigen Mischböden bis hin zu feuchten nichtbindigen Böden (Größtkorn < D/5) einsetzen können. Er dient zur Feststellung des Schichtenaufbaus, zur Entnahme von Bodenproben aus beliebigen Horizonten, z. B. 0-30 cm, 30-60 cm und 60-90 cm, und zur Ermittlung der Wasserverhältnisse im Boden (Wassergehalt, Schicht- und Grundwasser). Durch den Einschlag- widerstand bekommt man zugleich ein Gefühl für die Lagerungsdichte.

Bei der Entnahme der Probe muss man ganz genau hinschauen, denn ist der obere Bodenzentimeter oder weniger verschmiert und dicht, hilft die darunterliegende lockere Bodenpackung nicht viel weiter. Der Gasaustausch zwischen Bodenluft und Atmosphäre kann nicht stattfinden. Die Bodenluft wird sauerstoffärmer und CO2 reicher. Dadurch kann die Wurzel nicht mehr richtig atmen und natürlich auch nicht wachsen, ggf. stirbt sie sogar ab. Ohne die Möglichkeit zu atmen, ist die Versorgung mit Nährstoffen irrelevant.
Bedenken Sie, wie lange der Mensch ohne Essen überleben kann und wie lange ohne Sauerstoff.

Ziele unserer Arbeit:

Verbesserung des Lufthaushalts
wirksame Belebung steriler Böden
Strukturaufbau in verdichteten Böden
Verbesserung der Wasserspeicherung
Verbesserung der Nährstoffsorption
Lieferung von Nährstoffen

Nachhaltigkeit durch funktionierenden Boden.
Darum benutzen wir Organik. Futter für das Edaphon!

terra fit Systemmischungen
mit Mehrfachwirkung durch besondere Einzelprodukte, wie Stützkorn, Aminosäuren, Braunalgen, Huminsäure und andere, die pflanzenpysiologisch sauer oder alkalisch wirken können.

Standort- und pflanzenspezifische Zuschläge oder eigenständige Komponenten:
Mykorrhiza (hochaktiv mit 320000 Einheiten und Helperbakterien)
Alginure (Bildung von Ton-Humus-Komplexen, Uronsäurebildung, Spurenelemente)
Oscorna Bodenaktivator (organischer Bodenhilfsstoff)
Oscorna Hornamon (organischer Baumdünger, Langzeitdüngerfunktion)
Orus-Pflanzenaktiv (pflanzlich-organische Verbindungen für besondere Fälle)
Vulkatec Lava (Baumsubstrate, Dränmaterial und Zuschläge)

Einhausung zur flächigen Bodenlockerung
Einsatz der Luftlanze

Flächige Bodenlockerung

Mit unserer Vogt-Lanze lockern wir den Boden in der Regel bis in 10 (20) cm Tiefe.

Das Gerät ist auch in der Lage tiefere Löcher, sogenannte Kavernen, zu blasen, soweit sich der Boden seitlich verdrängen lässt.

Pro Minute werden 3,5 m³ Luft mit 2,5-facher Schallgeschwindigkeit in den Boden geschossen. Das hört sich gefährlich an, doch der Luftstrahl ist, durch Verwirbelungen, „weich“ und beschädigt weder Wurzeln noch Leitungen.

Daraus ergibt sich ein weiterer Einsatzbereich: Die Herstellung von Suchgräben im Leitungsbereich.

Im Rahmen der Standortverbesserung von Bäumen kann zum Beispiel der vorhandene Rasen „zurückgebaut“ werden. Anschließend werden schöne Waldstauden, Kräuter, Gräser und Zwiebeln gepflanzt.

Durch diese Krautvegetation ergibt sich eine ganz andere Artenvielfalt.

Das Laub kann getrost liegenbleiben und es entsteht ein kleiner Nährstoffkreislauf mit besserem Bodengefüge und besserer Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe. Es tummeln sich später Insekten und alles was uns Freude bereitet.

Bodenlockerung durch Luftinjektion

Mit dem Vogt Geo Injector gehen wir einen Schritt weiter, als bei der flächigen Lockerung. Das Injektionsrohr wird pneumatisch in das Erdreich vorgetrieben, verdichtete Bodenschichten werden dabei durchdrungen und mit Druckluftentladungen gelockert. Der Bodenehnt sich dabei spürbar nach oben aus, er wird quasi angehoben. Die Lockerungstiefe liegt im Regelfall bei 50 cm, auch 80 cm sind möglich. Wir sprechen bei dieser Tiefenlockerung also nicht von der bautechnischen Tiefenbelüftung von 1,50 m und tiefer, die bei Neuanlagen sinnvoll ist. Wir sprechen von einem schonenden Verfahren im vorhandenen Bestand. Durch die Bodenlockerung ist das Wichtigste appliziert worden. Luft. Das Porenvolumen wurde vergrößert, die Wurzel kann wieder wachsen. Effizient dosieren wir noch Stützkorn, Mykorrhiza, Huminsäure und andere Bodenhilfsstoffe für eine gute Bodenfunktion. Granulatkavernen sorgen für das Nachführen von Sauerstoff aus der Luft und entsorgen Kohlendioxid aus der Wurzelatmung.

Referenzen:

Belüftung im Baumumfeld:

Hamm, Gartendenkmal, 2 Tulpenbäume, Jungbaum
Hamm, Kurpark, 1 Esche
Hagen-Emst, 1 Hainbuche, Altbaum
Hagen-Emst, 1 Blut-Buche, Altbaum
Schwerte, 2 Jap. Ahorne
Halver, 1 Kirsche
Wilnsdorf, 2 Buchen, 1 Eiche
Iserlohn, 1 Kastanie, Altbaum
Iserlohn, 1 Buche, Altbaum
Lüdenscheid, 2 Zedern
Lüdenscheid, 1 Ahorn
Iserlohn, 1 Ahorn, Naturdenkmal
Hagen, 1 Flügelnuss, Naturdenkmal
Iserlohn, Robinien, Hochbeetstandort
Solingen, Klingenmuseum, 2 Buchen Naturdenkmal
Schloß Burg, 1 Linde, Naturdenkmal
Solingen, diverse Bäume in Klettergarten
Solingen, 5 Linden vor dem Rathaus
Meerbusch, Eiche, Eiben, Parrotie, Gleditschie
Hagen, 1 Ginkgo, Naturdenkmal
Radevormwald, 1 Blut-Buche, fast Naturdenkmal
Hagen-Dahl, 4 Blut-Buchen, Naturdenkmal


Beseitigung von Staunässe auf Rasenflächen:

Solingen, Grünanlage Vorspel, 600 m²
Dortmund, Hausgarten, 300 m²
Dortmund, Hausgarten 200 m²

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